Neue Impulse für noch mehr Lebens- und Wohnqualität

Stadt im Aufbruch – mit diesem Slogan lässt sich die aktuelle städtebauliche Entwicklung Mönchengladbachs am treffendsten beschreiben.

 

(wp) Der Mitte vergangenen Jahres gefasste Ratsbeschluss über die Umsetzung der Stadtentwicklungsstrategie „mg+ Wachsende Stadt“ stellte die Weichen für eine neue Dynamik in der Entwicklung und Vermarktung großer, überwiegend innerstädtischer Flächenpotenziale. Eine Reihe impulsgebender städtebaulicher Projekte zieht sich von dem zukünftig freizuziehenden und zu entwickelnden Standort des Krankenhauses Maria Hilf über das historische Zentrum Gladbachs, den Abteiberg, den Berliner Platz, das am Hauptbahnhof Mönchengladbach gelegene Haus Westland und die City Ost bis hin zum REME-Gelände in Lürrip.

 

„Ziel und zugleich ein ganz wesentlicher Meilenstein der Schaffung von Qualitäten im Rahmen von mg+ Wachsende Stadt ist es, bis Mitte des Jahres 2017 einen Investor für die zeitnahe Entwicklung eines rund 7,5 großen Areals in der City Ost zu finden. Diese Fläche bietet die einmalige Chance, dass ein neuer Stadtteilbereich für Wohnen und Arbeiten  entsteht, mit einer fußläufigen Erreichbarkeit des Hauptbahnhofs innerhalb weniger Minuten“,  sagt Dr. Gregor Bonin, der Technische Beigeordnete der Stadt Mönchengladbach. Das große Highlight und zugleich Magnet der City Ost wird ein See sein, der mit einem hohen Freizeit- und Erholungswert gestaltet sein soll.

 

Mit dem kürzlich entschiedenen Planungswettbewerb zum Haus Westland, den der Investor gemeinsam mit der Stadt Mönchengladbach durchgeführt hat, sind die Voraussetzungen für die anstehende planerische Konkretisierung der Standortentwicklung unter Einbeziehung des Busbahnhofs geschaffen.

 

Der Bereich des historischen Zentrums Abteiberg erfährt durch die planerischen Überlegungen aus dem Rahmenplan Abteiberg eine Neudefinition seiner Bedeutung im Stadtgefüge. Bauliche Strukturen und der öffentliche Raum erleben an vielen Stellen eine Aufwertung, die neben stadtgestalterischen Maßnahmen auch durch kommunalen Flächenerwerb geschieht. Die Umsetzung der Ideen aus dem Rahmenplan wird durch das im Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern zu entwerfende „Integrierte Handlungskonzept“ unterstützt, das für ein insgesamt 240 Hektar großes Areal im Bereich zwischen City-Ost, Croonsvietel, Westend und Geropark aufgestellt wird.

 

Ebenfalls unter Beteiligung der Öffentlichkeit soll in der zweiten Jahreshälfte 2017 eine Planungswerkstatt zu dem Areal Maria Hilf starten, die als ein weiterer Entwicklungsschritt dieses zukünftigen urbanen Wohnstandortes auf dem Weg zur Baurechtschaffung gilt.

 

Weiter liegt neben den zuvor genannten innerstädtischen Projekten ein Schwerpunkt auf den periphereren Stadt- und Ortsteilen sowie Dörfern im Stadtgebiet Mönchengladbachs. „Attraktivität durch Stadtgestaltung und Grünvernetzung wird insgesamt als sehr bedeutender Aspekt bewertet und bearbeitet, damit die Stadt an jedem Ort lebens- und liebenswert ist und bleibt“,  betont Dr. Gregor Bonin.

Hinterlassen Sie einen Kommentar